Die Geschichte des Roulettes in Kurzform

Roulette stammt vermutlich von der mittelalterlichen Variante des Glücksrades, dem "Rad der Fortuna" ab. Obwohl der französische Mathematiker Pascal anno 1658 zwei Schriften über das Roulette verfasste, meinte er als Pionier der Wahrscheinlichkeitsrechnung den Begriff der Zykloide, der im französischen als Roulette bezeichnet wird. Belegt ist jedenfalls, dass das Roulette im 18. Jahrhundert Aufsehen erregte, da Louis XV vergeblich versuchte, es zu verbieten. Napoleon machte dem Hin und Her ein Ende und genehmigte das Roulette schließlich in Spielhäusern und den Casinos der deutschen Kurstädte.

Deine Anfänge beim Roulette

Viele sonst sehr engagierte Zocker scheuen sich vor dem Roulette, da sie es als Buch mit sieben Siegeln betrachten. Das kann jedoch nur daran liegen, dass sie nicht richtig in das Spiel eingewiesen wurden, und sich lieber gleich in die ganze Sache mit etwas zu viel Gusto und Schmackes in die Materie rein stürzen. Roulette ist ein sehr einfaches Spiel und ein sehr Sicheres noch dazu. Es gibt lediglich ein paar Grundbegriffe, die du kennen solltest, der Rest ist Intuition und Übung.

Das Outside

Um Erfahrung zu sammeln, musst du viel üben. Und das kannst du beim Roulette auf wunderbare Weise, denn du kannst am Spiel teilnehmen, ohne viel zu riskieren indem du auf das Outside setzt. Das Outside sind die Felder außerhalb des Zahlenbereichs, auf dem du auf Rot/Schwarz bzw. auf gerade/ungerade Zahlen oder auf die Zahlen 1-18 bzw. 19-36 setzt. All diese Optionen teilen das Spielfeld in zwei Hälften, womit dir eine Gewinnwahrscheinlichkeit von fast 1:1 zuteilwird. Fast deshalb, weil es neben den Zahlen 1-36 noch eine neutrale Null gibt, die nicht in diese Kategorien eingeordnet werden kann. Bei der amerikanischen Version sind es zwei Nullen. So kannst du dich eine ganze Zeit lang über Wasser halten und den Profis beim Zocken zuschauen und lernen. Du hast hier ebenfalls die Möglichkeit, am unteren Rand auf die einzelnen Spalten zur setzen, oder auf das obere, mittlere und untere Drittel des Insides. Nach Adam Riese und Eva Zwerg hast du hier annähernd eine Gewinnchance von 1:3, da auch hier die Null neutral ist.

Das Inside

Wer A sagt, muss auch B sagen und wo es ein Outside gibt, existiert auch ein Inside. Beim Roulette werden die Zahlenfelder als Inside bezeichnet. Die Anordnung beginnt bei jedem Roulette, egal ob in einem Hinterhof-Casino oder im Online Casino, mit der 1 links oben und wird dann Zeilenweise zu drei Stück herunter gezählt. Wer bei der Bundeswehr war, erinnert sich vielleicht an die Aufstellung "3 Mann hintereinander, ganz viele nebeneinander", genauso ist das hier auch. Du hast im Inside die Möglichkeit, auf eine Doppelstraße zu setzen, indem du den Jeton an den Rand des Insides auf die Linie zwischen zwei Zeilen legst. Du deckst somit 6 Zahlen ab, wodurch eine Trefferwahrscheinlichkeit von 6:31 also fast 1:5 entsteht. Bei einer einfachen Straße (Jeton an den Rand der Zeile) hast du eine Gewinnchance von 1:11. Du kannst die Gewinnchancen weiter reduzieren, indem du deinen Einsatz auf das Kreuz zwischen vier Zahlen legst, somit 4:33 erhältst, bzw. auf die Linie zwischen zwei Zahlen, wodurch die Chance weiter auf 2:35 reduziert wird. Die seltenste Trefferwahrscheinlichkeit erwirkst du, indem du deine Jetons mittig auf eine Zahl legst, und somit nur auf diese eine Zahl wettest.

Die Methode

Warum du absichtlich deine Gewinnchancen reduzieren solltest? Weil die Auszahlungen umso höher sind, je niedriger die Trefferwahrscheinlichkeit. Die Kunst beim Roulette liegt darin, die einzelnen Quoten durch das Setzen mehrerer Jetons geschickt zu verbinden, sodass du mit der größtmöglichen Sicherheit die größtmöglichen Gewinne erzielst. Roulette in seiner Extraklasse und eine aufregende Casinoatmosphäre erlebt man beim gleichnamigen virtuellen Kasino.